Hier nun folgt ein kleiner historischer Einblick in die Geschichte Anno 1250: 
Vorab: Wir behandeln die geschichtliche Nähe zum heutigen Oranienburg und zum Ort Stein an der Traun in Oberbayern
Die Felsenburg Stein hoch über dem Fluß Traun
Der Ursprung Oranienburgs liegt in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Stadt Oranienburg, die ursprünglich Bötzow hieß, wurde 1216 erstmals urkundlich erwähnt. Albrecht der Bär, Markgraf von Salzwedel, und seine Nachfolger kolonisierten die noch heidnisch-slawischen Gebiete jenseits der Elbe. Er dehnte seine Herrschaft in das Gebiet der Länder Teltow und Barnim aus und errichtete eine Anzahl von Burgen an den Grenzen und strategisch wichtigen Punkten, vermutlich auch die Wasserburg "Bothzowe" an der Havel, aus der die Stadt Oranienburg entstand. Südlich der Burg entstand eine Ansiedlung von Handwerkern und Kaufleuten.
Die Mark Brandenburg ist eine historische Landschaft im heutigen Osten Deutschlands und Westen Polens. Geografisch umfasste sie den größten Teil des heutigen Bundeslandes Brandenburg, Berlin, die im nördlichen Sachsen-Anhalt gelegene Altmark und die östlich der Oder gelegene Neumark, die heute fast ganz zur polnischen Woiwodschaft Lebus – ein kleiner Teil auch zur Woiwodschaft Westpommern – gehört. Die im Süden des Bundeslandes Brandenburg gelegene Niederlausitz und bis 1815 sächsischen Gebiete sind vorher nie Teile der Mark gewesen.
Im Jahr 1127 kam in der Burg Brandenburg der Hevellerfürst Pribislaw an die Macht. Er trug den deutschsprachigen Taufnamen Heinrich und wird in der Literatur zumeist mit dem Doppelnamen Pribislaw-Heinrich genannt. Da bereits sein Vorgänger Meinfried Christ gewesen war, lässt sich folgern, dass Pribislaw-Heinrich selbst schon als Kind die Taufe empfangen haben wird und nicht erst – wie es die späteren Chronisten in mittelalterlicher Idealisierung glaubend machen – als Fürst. Da er enge Verbindungen zum deutschen Adel pflegte und vom Kaiser offenbar die Krone eines Unterkönigs erlangt hatte, war es den Deutschen gelungen, das Heveller-Gebiet, Brandenburg bis Spandau, vorübergehend locker in das Reich einzubinden. Die umstrittene Ostgrenze verlief damit zwischen den beiden slawischen Stämmen, den Hevellern und den Sprewanen, geografisch sehr grob gekennzeichnet auf einer Linie der Flüsse Havel-Nuthe. Auf der östlichen Seite in Köpenick (heute Berlin-Köpenick) residierte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick (Jaxa de Copnic).
Mit der zweiten Phase der Ostsiedlung trieb Albrecht der Bär die expansionistische Ostpolitik der Askanier entscheidend voran. Dabei erwies er sich als geschickter Diplomat. Schon in den Jahren 1123–1125 knüpfte er Kontakte zum Hevellerfürsten Pribislaw-Heinrich. Pribislaw wurde Taufpate von Albrechts erstem Sohn, Otto I., und übergab Otto als Patengeschenk die an den askanischen Streubesitz angrenzende Zauche. Im selben Jahr 1134, in dem er Albrecht zum Markgrafen der Nordmark ernannte, erhob Kaiser Lothar den Heveller Pribislaw-Heinrich in den Königstand (später wieder aberkannt). Mit dieser Maßnahme wollte Lothar vermutlich weiteren Machtausdehnungen des Askaniers von vornherein einen Riegel vorschieben. Noch um 1134 gelang es Albrecht allerdings, dem kinderlosen Christen Pribislaw-Heinrich die Zusage abzuringen, dass er nach Pribislaws Tod als dessen Erbe und Nachfolger eingesetzt würde. So konnte er nach dessen Tod im Jahre 1150 die Residenz der Heveller, die Burg Brandenburg, weitgehend unblutig übernehmen. Die Burg Spandau ließ er als askanische Burg neu errichten. Mit diesen Ereignissen wird das Jahr 1150 (statt 1157) von verschiedenen Historikern als der eigentliche Beginn der Geschichte der Mark Brandenburg betrachtet.
Die Bevölkerung der Heveller, die im Gegensatz zu ihrem Fürsten zum Teil noch den alten slawischen Gottheiten nachhing, stand Albrechts Machtübernahme eher ablehnend gegenüber. So konnte der Sprewanenfürst Jaxa von Köpenick, der mit Pribislaw-Heinrich möglicherweise verwandt war und nach dessen Tod ebenfalls Anspruch auf Brandenburg erhob, mit einer Mischung aus Verrat, Bestechung, List und Gewalt und mit polnischer Hilfe die Burg Brandenburg besetzen und die Macht im Hevellerland an sich reißen. Die ältere Geschichtsforschung setzt diese Eroberung für das Jahr 1153 an, gesicherte Quellen zum Datum gibt es nicht. Die jüngere Forschung geht eher vom Frühjahr 1157 aus, da es laut Partenheimer nur schwer vorstellbar sei, dass Albrecht es sich angesichts seiner ungesicherten Position im Reich hätte erlauben können, der Besetzung vier Jahre lang tatenlos zuzusehen.
Am 11. Juni 1157 konnte Albrecht der Bär in blutigen Kämpfen die Macht in der Burg Brandenburg endgültig zurückerobern, Jaxa von Köpenick vertreiben und eine neue Landesherrschaft auf slawischem Boden begründen. Nachdem ihm der Titel schon zuvor mehrfach zugewiesen wurde, nannte er sich mit einer Urkunde vom 3. Oktober 1157 erstmals auch selbst Markgraf in Brandenburg (Adelbertus Dei gratia marchio in Brandenborch). Daher gilt das Jahr 1157 als das tatsächliche Gründungsjahr der Mark Brandenburg.
Die territoriale Ausdehnung dieser ersten Mark Brandenburg entsprach nicht der Ausdehnung des heutigen Flächenstaates. Lediglich das Havelland und die Zauche zählten dazu. Erst in den folgenden 150 Jahren gelang es den Askaniern, Gebiete östlich von Havel-Nuthe, die Uckermark und Regionen bis zum Barnim zu gewinnen und die Mark Brandenburg bis zur Oder auszudehnen.
Wahrscheinlich noch 1157 rief Albrecht der Bär Siedler in die neue Mark, die insbesondere aus der Altmark, dem Harz, Flandern (daher der Begriff Fläming) und den Rheingebieten in das Land kamen. Eine wichtige Rolle spielten dabei Holländer, die nach verheerenden Sturmfluten im eigenen Land gerne neue Siedlungsgebiete annahmen und mit ihrer Erfahrung im Deichbau zu den Eindeichungen von Elbe und Havel beitrugen, die in den 1160er Jahren in Angriff genommen wurden.
Nach Albrechts Tod im Jahre 1170 wurde sein Sohn Otto Nachfolger als Markgraf: Markgraf Otto I. von Brandenburg. Erst zwei Jahre später erkannte Kaiser Friedrich I. Barbarossa den Markgrafentitel an und die Mark wird politische Realität. Die Askanier betrieben auch weiterhin eine Politik der Expansion nach Osten und Nordosten (Pommern), letztere mit dem Ziel einer Anbindung an die Ostsee, einem der damals wichtigsten internationalen Handelsmärkte. Diese Politik brachte sie in Konflikt mit rivalisierenden Interessenten (Könige von Dänemark, Herzöge von Schlesien und Pommern einschl. Heinrich dem Löwen als dem zeitweisen Lehnsherren der Pommern). Nach der Schlacht bei Bornhöved (1227) sicherte Brandenburg seinen Anspruch auf Pommern, und formalisierte diesen 1231, als Kaiser Friedrich II. dieses als Lehen an die Markgrafen von Brandenburg gab. Die Mitte des 13. Jahrhunderts stellte eine Zeit wichtiger Entwicklungen dar: Zugewinn der Uckermark (1250).
Nach dem Tod seiner Söhne Otto und Johann (um 1299) schenkte Albrecht III. seinem Schwiegersohn Heinrich II. von Mecklenburg - durch Scheinkauf - die Herrschaft Stargard. Durch den Wittmannsdorfer Vertrag im Jahre 1304 wurde die Übertragung nach dem Tod Albrechts endgültig festgeschrieben.
Im Jahr 1308 wurde Waldemar der Große Markgraf von Brandenburg. Waldemar und sein Bruder Otto IV. eroberten 1308/09 Danzig, um ihre Ansprüche auf Pommerellen zu bekräftigen. Dadurch kam es zum Markgrafenkrieg und führte zu einer Intervention des Deutschen Ordens. Im Vertrag von Soldin von 1309 erwarb der Deutsche Orden Pommerellen mit Danzig von Waldemar.
(Quelle: Wikipedia)
Da wir nun einiges über Oranienburg und die Umgebung erfahren haben, wenden wir uns nun dem Geschlecht
derer von Stein zu
Stein an der Traun hatte bereits früh eine große Bedeutung: Die in einer ca. 40 m hohen senkrechten Nagelfluhwand nahe dem Ufer der Traun entstandenen großen Höhlen wurden schon von den Kelten als Zufluchtsort genutzt. Die Siedlung wurde zwar noch nicht entdeckt, doch ein großes Gräberfeld im Bereich der Allee zur Kapelle des Heiligen Johannes von Nepomuk gibt Hinweise darüber.
Diese Höhlen machte sich dann im Mittelalter ein Adelsgeschlecht zu Nutzen und baute sie zu der größten Höhlenburg Deutschlands aus und errichtete sowohl am Fuße als auch am oberen Rand der Wand eine stark befestigte Burg, genannt Schloss Stein und Hochschloss (die Ursprünge des Hochschlosses sind nicht vollständig geklärt, möglicherweise stammt es bereits aus römischer oder keltischer Zeit). Das Schloss Stein wurde 1135 erstmals urkundlich erwähnt und war seit dem 13. Jahrhundert bis 1633 im Besitz der Familie Toerring Die Stammburg der Ritter von Toerring lag in der Nähe des Waginger Sees bei der oberbayerischen Ortschaft Törring (heute zu Tittmoning gehörig). Im Jahr 1210 wurde den Toerringern vom Erzbischof von Salzburg gestattet, an dieser Stelle eine Burg zu erbauen. Die Herren von Toerring besaßen das Recht, das bayerische Panier zu führen, wenn der regierende Fürst persönlich im Feld war. Obwohl selbst nicht dynatischer Abstammung, dienten ihnen Edelleute und Ritter als Vasallen. 1421 wurde ihr Stammsitz bei Streitigkeiten mit Heinrich dem Reichen von Bayern zerstört und die Steine zum Ausbau der Burg zu Burghausen verwendet.
Im 12. Jahrhundert teilte sich das Geschlecht in die Zweige Toerring-Jettenbach, Toerring-Seefeld und Toerring-Stein. Um 1250 nennt sich Otto von Toerring erstmals Herr von Stein. Bereits Anfang des 13. Jahrhunderts soll die Burg das Refugium des Raubritters „Heinz von Stein“ gewesen sein. Dieser wird zwar landläufig als der berühmteste Bewohner wahrgenommen, jedoch existieren keine stichhaltigen Belege, dass er tatsächlich existierte.